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Bernd Eichinger ...Alles Kino!

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Blick in die Ausstellung Bernd Eichinger
Blick in die Ausstellung Bernd Eichinger
Jazzmusiker Klaus Doldinger mit seiner Band Passport Eröffnungsabend der Ausstellung
Jazzmusiker Klaus Doldinger mit seiner Band Passport Eröffnungsabend der Ausstellung "Bernd Eichinger - Alles Kino", Oktober 2013

Die Ausstellung BERND EICHINGER ...ALLES KINO zeigt die Lebensgeschichte Bernd Eichingers - von der Kindheit in Rennertshofen (Oberbayern) über seine ersten Filmversuche und die frühe Produzententätigkeit bis zu den internationalen Erfolgen mit der Constantin Film und seinen Arbeiten als Autor und Regisseur. Sein Motto hat Bernd Eichinger einmal so formuliert: „Alles was ich sehe, alles was ich lese – für mich ist alles Kino.“

Bernd Eichinger (1949-2011) zählt zu den wichtigsten und einflussreichsten Produzenten der vergangenen Jahrzehnte. Er verwirklichte für die Constantin Film Klassiker wie DIE UNENDLICHE GESCHICHTE (USA/BRD 1984, Regie: Wolfgang Petersen) oder DER NAME DER ROSE (BRD/F/I 1986, Regie: Jean-Jacques Annaud). Der Filmemacher realisierte Filme wie das Drogendrama CHRISTIANE F. – WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO (BRD 1981, Regie: Uli Edel) und wandte sich mit DER UNTERGANG (D/I/R/A 2004, Regie: Oliver Hirschbiegel) und DER BAADER MEINHOF KOMPFLEX (D 2008, Regie: Uli Edel) der deutschen Zeitgeschichte zu.

Es wird erstmals die 2012 von der Deutschen Kinemathek übernommene „Sammlung Bernd Eichinger“ der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung nähert sich der Person und dem Werk aus verschiedenen Perspektiven: In den Ausstellungsbereichen „Helden“, „Deutschland“, „Amerika“ und „Außenseiter“ spiegeln sich die Lebensthemen Eichingers wider. Als Highlights der Ausstellung sind das Original-Perlenkleid der Kindlichen Kaiserin und ein kleines Fuchur-Modell (DIE UNENDLICHE GESCHICHTE), Storyboards sowie Originalflakons zu DAS PARFUM und das Bibliotheksmodell für DER NAME DER ROSE ausgestellt. Außerdem sind Eichingers zahlreiche Auszeichnungen und Preise und viele persönliche Dokumente aus seinem privaten und beruflichen Leben zu sehen. Er hatte keinen Computer, sondern nutzte Notizbücher, Kalender und Briefe, die er akribisch sammelte und archivierte.Handschriftliches auf Hotelbriefpapier, Zetteln, Notizblättern bieten Einblicke in das Wirken eines Enthusiasten, der sich dem Film-Metier verschrieben hatte.

Kuratoren

Kristina Jaspers and Peter Mänz

In Kooperation mit der Deutschen Kinemathek , Museum für Film und Fernsehen
  • Deutsche Kinemathek , Museum für Film und Fernsehen